Mittwoch, 16. September 2009

Der Kanadareport Teil 1/2

Samstag vor zwei Wochen ging es dann endlich los, auf die von mir heiß ersehnte Reise nach Kanada. Am Abend zuvor saß ich noch bis nach Mitternacht in meiner guten Stube und habe Taschen für die Kids und mich präpariert, was so viel heißt wie "Ich habe Wäsche gefaltet wie eine Weltmeisterin".
Am späten Samstag Vormittag fand ich mich dann in meinem kleinen "Backstage Bereich" im Auto wieder, auf den Highways, die die Vereinigten Staaten nach Norden hin verlassen. Ihr werdets nicht glauben, aber ich habe doch tatsächlich während der Fahrt "Last Christmas" gehört und das mitten im Sommer. Die Sonneneinstrahlung, die auf den amerikanischen Kontinent einwirkt, muss irgendwas n meinem Kopf durcheinander gebracht haben. Ich habe mich dann für ein paar Stündchen in mein Buch vertieft und als ich dann das nächste Mal aus dem Fenster gesehen hab, bot sich mit der Anblick der Skyline von ... SEATTLE. - Gehts noch besser? Da fahr ich schon einmal im Leben nach Kanada und dann erhasche ich so ganz nebenbei und zwischendurch auch noch einen Blick auf die Stadt der vielen Schlaflosen Einwohner. Auf die Frage ob es noch besser geht, kann ich mit JA antworten. Und zwar in Form eines verspäteten Mittagessens unter ... der Space Needle. Mich hat ja bald der Schlag getroffen. Ein echt lauschiges Plätzchen. J kam dann mit seinem tragbaren hightech Grill an und hat fabelhafte Chicken-Bacon-Cheese-Sandwich gezaubert. Und ehe ich mich versah, nahmen wir auch schon wieder den Kurs gen Norden auf.
An der Grenze musste ich dann aussteigen und meinen Pass abstempeln lassen und versichern, dass ich kein Terrorist bin, der gerade die USA verlässt und von 3 Amerikanern und einem Kanadier nach Kanada "importiert" oder verschleppt wird.
22 Uhr kamen wir dann bei unserer Unterkunft an und haben diese erhobenen Hauptes bezogen. Ich hatte wieder meine eigene kleine Nische, die sich aber nicht ganz separieren lies. Ich hab mehr oder weniger in der Abstellkammer geschlafen und kam mir schon fast wie Harry Potter im Schrank unter der Treppe vor, nur das ich mit meiner "Errungenschaft" des Schlafplatzes glücklich war.

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