Freitag, 31. Juli 2009

Ziemlich cooler Tag

Dies ist mit Abstand, einer meiner bisher besten Tage die ich hier hatte (darunter sind auch der Trip nach NYC, erstes Zusammentreffen mit der Gastfamilie und Shoppingtrip with Mimi). DENN ich hatte gerade meine erste Fahrstunde mit J. Wir kamen eben zurück vom Social Security Office, irgendwie hatten J&Suz doch eine Idee, wie wir mir eher eine beantragen können und auf dem Weg zurück konnte ich mich plötzlich an den Heimweg erinnern :D. Nicht lachen^^,aber hier sieht im Moment echt alles gleich aus. Und da war ich schon stolz mich orientieren zu können. J meinte dann, alles klar, wenn ich doch so klug bin, dann lässt er mich hinters Steuer. Also hieß es Plätze tauschen und aufeinmal fand ich mich hinter dem Steuer vom Honda Pilot (automatic). Actually war das erst das zweite Mal, dass ich Automatik gefahren bin. Aber es war echt super leicht und hat ne Menge Spaß gemacht. Wir sind auch gottseidank heil zu Hause angekommen. J meint, er ist soweit mit meinen Fahrkünsten mehr als zufrieden, aber ich soll mich nur schon mal an einen etwas übertriebenen Shoulder check (Schulterblick) gewöhnen. Weil der Honda und auch der Toyota Truck um einiges länger sind, als "meine" beiden Mazadas zu Hause. Freu mich schon auf die nächste Fahrstunde :D. Da meine SSC in 5 Tagen hier sein wird und ich dann rein theoretisch sofort den Drivers Test ablegen könnte, muss ich mich sputen für den Test zu büffeln. Morgen gehts ja nach Washington zum Mt. Saint Helens und da wir so um die zweieinhalb Stunden fahren, habe ich beschlossen auf der Fahrt damit anzufangen. J hat mir außerdem meinen ersten Borrito spendiert und ein weiteren Double Chocolate Chip Frappuchino. So langsam komm ich echt auf den Geschmack. Und jetzt kommts, in dem Burrito waren sogar Tomaten ... und ich hab es doch Tatsache gegessen^^. Ziemlich coole Geschichte, oder? Wenn man bedenkt, dass ich absolut non-Tomate bin.
Ich bin dann noch bis zur Tankstelle gefahren und als ich aussteigen wollte, um mir den Betankungsprozess näher zu beschauen meinte J völlig perplex "What are you doing?". Soweit ich ihn richtig verstanden hab, ist Oregon der einzige Staat wo man immer betankt wird. Okay, soll mir recht sein^^. Umso Bequemer für mich.
Ich bin ja schon richtig gespannt, wie das dann wird immer zwischen Automatik und Standard hin und her zu wechseln. Denn wenn ich mit den Kids irgendwohin fahre, dann mit dem Honda und wenn ich alleine auf Touren gehe, dann mit dem Truck.

Sooo hier ist es jetzt 21:00 ... ich hab eben die Kids ins Bett gebracht und eigentlich lief alles ziemlich reibungslos ab :D. Sie waren sehr kooperativ und River war sooo süß, als sie sagte "love you, Kaddy". Naaa das haben wir heute morgen schon mal ganz anders gehört " I don´t want you" ... tja sorry honey, aber ich habe auf mein Recht bestanden ihr die Zähne putzen zu dürfen, nachdem sie ihren Versuch hatte.

Donnerstag, 30. Juli 2009

Wochenrückblick

Montag
Da heute mein erster halbwegs offizieller Arbeitstag war, bin ich heute morgen um 7.45 aus den Federn gekrochen :D. Gegen 8.30 ging dann die Arbeit mit den Kids los, aber momentan bin ich eher noch so am mitlaufen und beobachten wie das alles funktioniert. Nach dem Frühstück sind wir dann in die Bibliothek gefahren und haben mir einen Account verpasst, damit ich dann mit den Kids dort auch immer schön hintuckern und Bücher und DVDs ausleihen kann. Ab und zu gibts auch Lesestunden für Vorschulkinder und älter, aber da muss ich erst noch sehen, wie ich das managen kann (um zur Bibliothek zu kommen, brauche ich ein Auto, aber da ich noch keine Social Security card habe, kann ich den Theorie Test noch nicht ablegen ... und ohne Test kein umherfahren). Verdammt ... da heute schon Donnerstag ist (ich kam vorher net dazu hier mal wieder vorbeizuschauen), weiß ich nicht, was am Montag noch so alles passiert ist. Man verliert so schnell den Überblick.

Dienstag
Heute haben wir nach den classes in der Sporthalle (Turnen & Munchkin music), die Kids draußen im "Pool" ein Weilchen spielen lassen. Es war super super warm, da tat ihnen eine Abkühlung sichtlich wohl.
Danach bin ich zu Fuß losgezogen und habe mir promt fünf Blasen geholt *grummel*. Neue Schuhe können so fies sein. Also bin ich unterwegs in eine Apotheke reingehuscht und hab mir an jede Hacke (klingt merkwürdig) ein Pflaster geklatscht. Sieben Meter später, bin ich in das nächste Geschäft gestürmt und hab mir mein nunmehr drittes paar Flipflops gekauft :D. Strange, ich weiß. Nach insgesamt 60min Fußmarsch (hin und zurück)bin ich dann wieder daheim angekommen. Um eine Tasche, ein Portmodingsda (Geldbörse), einen Taschenkalendar (ich muss mir unbedingt nen paar Notizen machen, man kann sich ja unmöglich alles merken, wann hier was passiert), einen Liter Ginger Ale und ein paar Kaumgummies reicher. Dann wars auch schon Zeit fürs Family Meeting. Da wurden mir die Hausregeln erklärt (5Seiten, sind aber echt okay :D, also kein Grund zur Sorge) und dass ich eben immer bescheid sagen soll, wenn ich irgendwas brauche oder ich irgendwelche Probleme habe. Sie sind echt extrem fürsorgliche Eltern. Kurz darauf (gegen 23Uhr) bin ich auch schon totmüde ins Bett gefallen. Nach so langer Zeit, bin ich noch immer nicht über den Jetlag hinweg.

Mittwoch
Mittwoch war glaub ich auch ganz okay. Nachdem ich vollkommen übermüdet aufgewacht bin, stand mir ein special day mit River bevor. Soll heißen, River und ich, ganz allein. Mimi hat Indy für den Tag genommen, damit River mit mir den ersten Probedurchgang starten konnte und ich nicht gleich mit der ganzen Situation (zwei Kinder mit mir allein) überfordert war. Ging eigentlich ganz gut vonstatten. Da ich (hier) wie gesagt noch kein Auto fahren kann, hat J River zu ihrer Gymnastik class gefahren. Vorher haben wir allerdings noch einen kleinen Zwischenstopp bei der Bank eingelegt und mir einen Bankzugang verpasst :D. Das ging irgendwie doch auf einmal ohne social security number. Dann gabs auch schon meinen ersten Gehaltscheck und weiter gings zur Rivers Sportstunde. Während J und ich von draußen zugeschaut haben, hat er mir (nun ja fast) alle Vorzüge eines Macbooks erläutert um mir die Sache noch schmackhafter zu machen. Eigentlich war das gar nicht nötig, da ich mir ja ohnehin einen kaufen wollte :D. War aber recht lustig. Am Abend kam dann noch Tanja vorbei. Sie ist mein Area Director und hat mir noch ne Menge Kram und Material gegeben, was mir ganz nützlich werden könnte während meiner AuPair Zeit. Darunter sind das Fahrschulbuch, ein Magazin über Portland, ich glaub eine Pizzalieferkarte^^ und noch ne Menge anderes Zeug. Ich denke nicht, dass ich in den nächsten 5 Tagen auch nur ansatzweise dazu komme, mich da durchzuforsten. 22 Uhr hab ich mich dann ganz unelegant aus dem Staub gemacht, da ich schon wieder (oder nun ja soll ich sagen immernoch vollkommen) hinüber war. Bei dem Gespräch ging es aber ohnehin um für mich nichts mehr relevantes (was für ein abgedrehter Satz). Nur über ein Buch, was Tanja veröffentlichen will, da sie selbst mal in Amerika Au-Pair gewesen ist. Ursprünglich kommt sie aus Kroatien, hat aber hier geheiratet und macht jetzt bei dem Au-Pair-Team mit.


Donnerstag
Endlich bei "heute" angekommen. Ja heute ist Donnerstag und es war sozusagen mein special day mit Indy. Ich hab mit ihm eigentlich genau das gleiche gemacht wie mit River. Hab ihn zum Spielplatz geleitet, danach ein bisschen gepuzzelt, hier getröstet dort in den Arm genommen. Ist eigentlich immer das gleiche. Mein Plan ist es, die Kids irgendwann nächste Woche zum Zoo zu entführen. Das muss ich aber mit J und Suz noch ein bisschl näher bekaspern, ob ihnen das jetzt schon Recht ist (da ich mich ja hier in der Gegend noch nicht soooo super auskenne und noch nicht mit dem Zug gefahren bin) und wie es wettermäßig aussieht. Momentan gedenkt das Wetter nicht, die Thermometerskala wieder runter zuklettern und wenn sich das bis Mitte nächster Woche nicht geändert hat, dann schätze ich, dass ich meine Pläne für ne Weile auf Eis legen kann. Naja wenigstens etwas kühles. J, Indy und ich sind dann zu Indy´s Munchkin Music class gefahren. Da little Indy sich aber kurz davor (wie schon so oft in den letzten paar Tagen) den Kopf angeschlagen hat, war er ein bisschen grumelig und wollte sich von J partout nicht dazu überreden lassen mitzumachen. Also sind wir wieder losgeeiert. Zu Starbucks. Hier gibts echt enorm viele. Glaube ich hab schon 3 in dem Nest hier gesehen, 2 davon in walking distance (oder so ähnlich). Auch mit Shoppineinrichtungen und Lebensmittelversorgungsgebäuden sind die hier echt gut. Innherhalb von 20min kann man hier ne Menge erlaufen. Für Indy habe ich heute eines seiner Lieblingsessen (zumindest in sachen Sandwich und so) gemacht. Peanutbutter&marmeladenstulle. Alles in mir hat sich dagegen gesträubt (seit ich letztens einen Löffel voll Peanutbutter probiert hab). Aber gut, wie sagt man doch so schön: Andere Länder, andere Sitten. J liiiiiiiiebt auch dieses Peanutbutterzeugs. Naja er hat mich überzeugt, dass ich es zumindest nochmal mit Toast probieren könnte. Hoffentlich schmeckt das weniger eklig (das Zeug scheint auf der Zunge kleben zu bleiben). Im Moment hab ich "sturmfrei" für 2 Studen schätze ich mal. Sie sind alles aus um noch ein paar letzte hübsche "Au-Pair-Gastfamilien-Fotos" für Mimi zu machen. Morgen haben die Gasteltern und sie dann ein gemeinsames Abendessen außerhalb und ich bring dann die Kids zu Bett (mit baden und allem pipapo). Hoffe, dass das kein allzugroßer Drahtseilakt wird, aber das pack ich schon.

Was mir schon während meines Aufenthaltes in New York aufgefallen ist ... ich muss unbedingt öfter meine Brille tragen. Meine Augen sind übelst schlecht geworden ... und ohne meine beiden scharfen Brillengläser, entgeht mir doch so einiges.
So das war jetzt erstmal ein kleines unwichtiges update. Samstag gehts zum Mt. Saint Helens. Vielleicht habe ich dann, wenn ich wiederkomme spannenderes zu berichten ;).
Es grüßt euch ganz herzlich
Kaddy, Schnofelchen, Kalinchen, Gollum .... whatever :D

P.S. Achso, gaaaaaaaaanz wichtig: Ich habs jetzt endlich geschafft, die Fotos aus New York und ein paar aus Portland auf meiner Fotopage hochzuladen . Viel Spaß damit ;).

Sonntag, 26. Juli 2009

Shopping am Sonntag

Juhu, da bin ich wieder :D.
Nach abermals 10h Schlaf, hieß es dann:Let´s go shpping. Und es ist Sonntag. Krass, oder? Wir sind also mit dem Truck nach Downtown Portland (oder so ähnlich) gefahren. Naja, soll heißen Mimi ist gefahren :D, ich hab nur "schlaue" Kommentare wie immer abgegeben. In der Mall angekommen, haben wir uns von einem Laden in den nächsten gestürzt und ich war super erfolgreich. Ich trau mich allerdings gar nicht nachzurechnen, wie viel ich tatsächlich auf den Kopp gekloppt hab *räusper*.

Nach einer kleinen Stärkung (ich aß zwei gigantische Pizzastücke und Mimi iwas asiatsches) und einer weiteren Runde durch die Mall, haben wir uns eine kleine Pause im Kino gegönnt (ja dadrin war ein Kino & auch eine Eislaufbahn) und uns "Proposal" (Selbst ist die Braut) angeschaut. Der ist richtig schön, kann ich nur weiterempfehlen *Daumen-hoch-zeig*. Danach gings noch in 3-4 andere Läden, bevor wir uns auf die Socken gemacht haben. Hier kommt mal ein Bild von meiner Ausbeute:
2 Sonnenbrillen, 2 Haareifen, 6 T-shirts, 2 Paar Schuhe und 2 Paar FlippFlopps ...

Als wir dann die Mall verlassen haben, hat mich ja fast der Schlag getroffen. Hitzeschock. Mir kommt es vor, als würde es von Tag zu Tag wärmer werden. Der Schweiß läuft einem hier echt schon in Sturzbächen den Rücken hinunter. Ja, ja ich weiß duschen soll helfen. Darauf bin ich auch schon gekommen.
Ich glaub, das werd ich gleich mal in Angriff nehmen, also bis später dann.
Man sieht sich. Oder auch nicht xD.
~Kaddy~

Samstag, 25. Juli 2009

Wochenende

Nach Zehn Stunden Schlaf, war ich zwar immer noch nicht wieder vollkommen aufgeladen, aber es war schonmal ein Anfang. Wir sind dann zu sechst im Honda zu einer Party im Park gefahren (Mimi saß im Kofferraum), bei dem der Eintritt frei war. Und es gab echt ein riesiges Beschäftigungsangebot für die Kinder. Da waren eine Menge Hüpfburgen (bei denen man aber ewig anstehen musste), Facepaintingstände, Eine Puppenshow, Kletterwände, und vieles mehr. Mein Favourit war die Polizeihundeshow. Da wurde demonstriert, wie die Hunde trainiert sind und wie sie Kriminelle stoppen usw. Also die Hundis sind echt gescheit und extrem flink. Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei :D. Es gab da auch nen Pool, aber der wurde geschlossen, weil schon über 200 Leute drin waren ... es war echt wieder extreeeeem heiß hier. Ich glaub ich muss mich mal in den nächsten Tagen damit beschäftigen wie man Fahrenheit in Celsius umrechnet. J kam dann mit so einem super leckeren Wassereis an. Das war echt gut. Danach sind wir zu Costco gefahren. Da kann man ne Menge Lebensmittel, aber auch allerhand anderen Schnickschnack shoppen. Ich glaube aber man benötigt eine Mitgliedskarte um in den Schuppen reinzukommen. Das krasse daran ist, man kriegt alle zwei Gänge was zu Essen, da ist dann so ein Probierstand, wo jeder sich ein Häppchen nehmen kann um zu gucken, ob es sich lohnt ein gewisses Produkt zu kaufen oder ob man eher die Finger davon lassen sollte. Wir haben u.a. probiert: Fleischbällchen, Apfelstrudel (der war richtig, richtig, richtig lecker), Chips, zwei verschiedene Tee Sorten und an den Rest kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern :D. Im Prinzip ist man satt, nachdem man durch alle Lebensmittelgänge durch ist. Ich glaub, da würde ich J gerne öfter zum einkaufen begleiten. Wir haben dort auch eine riiiiiiesige Box voller Erdbeeren gekauft für die Obsttorte die Mimi heute für das BBQ gebacken hat (die war auch total lecker). Zum BBQ kamen ne Menge Nachbarn und Nachbarskinder vorbei. Die sind hier sehr International(Philippinen, Israel, Indien). Find ich aber gut. Und vor allem das Essen war sehr abwechslungsreich :). Zu trinken gabs unter anderem mein heiß geliebtes Dosen Ginger Ale, dass mir mein Papa immer aus Bosnien geschickt hat *g*. Kein Wunder,dass ich davon gleich 4 Dosen leer getrunken habe *lalala*.
River hat mir heute außerdem ein aus Papier gebasteltes Herz mit der Aufschrift Katrin geschenkt, find ich ja total niedlich. Das hat sogleich einen Ehrenplatz an meiner Wand bekommen.
Gutti, damit ihr dann auch mal mit dem lesen hinterher kommt, werd ich es für heute gut sein lassen.
Liebe Grüße
~Kaddy~

Freitag, 24. Juli 2009

Erster Eindruck

Wow. Ich kann es gar nicht glauben, dass ich bereits seit 24 Stunden in Oregon bei meiner Gastfamilie bin. Die Eltern sind echt cool drauf und ich find es wahnsinnig liebevoll, wie sie mit ihren Kids umgehen. Echt bewundernswert. Heute morgen habe ich dann die Kids zum ersten Mal getroffen. Die waren ziemlich aus dem Häuschen, aber total niedlich. River hat mich mehrfach umarmt und mir ständig Küsschen verpasst und Indy war auch total süß. Sie haben sich riiiesig über die Geschenke gefreut und die T-shirts (die sogar passen!!!!) gleich angezogen.
Das Haus ist echt klasse.Ich weiß zwar nicht wie oft ich das noch sagen will, aber eigentlich kann man es gar nicht genug sagen. Der Kühlschrank ist so ein typisch amerikanischer Kühlschrank. Neben den üblichen Funktionen, spuckt er Wasser ins Glas, Eiswürfel und kleine geschredderte Eiswürfel. Das ist einfach genial. Sie haben auch dieses super funktionelle Kompostierwaschbecken (ich hab keine Ahnung wie man das nennt), das alles klein macht, was ihm in die Quere kommt. Die Chemikalien stehen in einem Schrank unter dem Waschbecken und damit die Kinder damt nicht versehentlich rumspielen können, ist das magnetisch gesichert. Einfälle muss man haben.
In nächster Zeit wird hier so einiges los sein. Also werde ich wohl zwar immer viel zu berichten haben, aber vielleicht auch schwer zu kontaktieren sein. Morgen kommen ne Menge Nachbarn zum BBQ vorbei. Das ist so eine Goodbye&Hello Party. Miriam fliegt am 02.08 nach Hause und auch ein Nachbarspaar wird wegziehen. Am Sonntag wollen Mimi und ich dann shoppen fahren, wohin ist allerdings noch nicht ganz sicher. Fakt ist, wir müssen mir ganz dringend ein paar ordentliche Klamotten verpassen. Montag wollen J,Suz und ich uns dann zusammen setzen um alles wichtige zu besprechen, wie zum Beispiel meinen working schedule, Führerschein, Bank account, Social Security Geschichte, House rules ... Nächsten Samstag werden wir einen Tagesausflug zum Mt.Saint Helens machen. 4 Tage später ist auch schon Rivers sechster Geburtstag, den wir hier in einem super schön angelegten Park feiern werden. Überhaupt ist die Gegend einfach umwerfend. Dann wird Suz für ein paar Tage auf Geschäftsreise sein. Ach Gott, zwischendurch werden wir auch noch angeln gehen und wenn Suz dann wieder kommt, ist hier bei uns ein Straßenfest (wieder BBQ). Am Tag darauf, folgt ein Ausflug zum Saddle Mountain. 3 Tage später findet dann ein 3 tägiger Campingtrip an der Küste von Oregon statt. Eine Woche danach gehts dann für 7 Tage nach Kanada, dort werden wir J´s Familie besuchen. Wenn wir wieder kommen geht die Schule auch schon los und J wird ein paar Tage in Vegas verbringen.
Mimi hat mir heute Nachmittag schonmal ein paar Geschäfte gezeigt und ich hab meinen ersten Double-Chocolate-chip-Frapuccino (oder so ähnlich) bei Starbucks genossen. Echt empfehlenswert.
Ich werd jetzt erstmal versuchen meinen Jetlag auszuschlafen, denn nachdem ich heute morgen 2 Uhr zu Bett gegangen bin, bin ich 4h später schon wieder rausgekrochen.
Ihr könnt ja mal ein paar nette Grüße hier hinterlassen, damit ich weiß, wer alles so mitliest :D.
Ganz Liebe Grüße aus Oregon
~Kaddy~

Donnerstag, 23. Juli 2009

Reise und Ankunft zur und bei der Gastfamilie

Heute morgen um 6 kam wie auch schon die Tage zuvor der wake-up call. Ich bin sofort aufgesprungen und unter die Dusche gehüpft, aber meine beiden Zimmergenossinnen waren wie „immer“ um diese Uhrzeit nicht in der Lage auch nur ein Auge zu öffnen. Die sind es überhaupt nicht gewohnt früh aufzustehen. Ich wollte ihnen ja erst den Tipp geben, dass es vielleicht helfen könnte eher aus dem Bett zu kommen, wenn sie nicht jeden morgen bis 2 Uhr machen würden. Aber ich dachte dann doch, das ich mir das klemme, denn ich wollte ja nicht unhöflich erscheinen. Nach dem Frühstück mussten wir dann unsere Bleischweren Monsterkoffer runter wuchten und zum Unterricht gehen. Heute gings darum wie man Schwierigkeiten mit den Kids löst und aus dem Weg geht. Das war auf jeden Fall nochmal spannend, aber trotzdem hatte ich extrem mit der Müdigkeit zu kämpfen. Ein Mädel wurde während des Unterrichts immer wieder nach draußen gebeten weil sie am morgen versehentlich ihre Zähne mit Waschpulver geputzt hat welches giftig war. Sie hatte irgendwie eine vermeintliche Zahnpastatube aus der Waschtasche eines anderen Mädels genommen, aber das falsche Putzzeug wohl gleich wieder ausgespuckt. Auf jeden Fall soll sie jetzt eine Weile besonders Eis essen und Milch trinken. Die tut mir echt leid.
Das Mittag war besonders lecker. Es gab Pizza, einen warmen Nudelsalat und Brotpudding zum Nachtisch. Ich wollte mir eigentlich noch mehr von den Nudeln holen, aber in Anbetracht dessen, das ich noch einige Zeit hier in Amerika verbringen werde und sich das definitiv auf meine Figur auswirken wird, dachte ich mir, lass ich lieber (vorerst) die Finger davon. Nach der Raubtierfütterung :D, war gottseidank kein Unterricht mehr. Denn dieser ist immer enorm ermüdend gewesen und hat den Effekt des Jetlages nur noch verstärkt. Nun wurden auch die ersten AuPairs bereits auf die New Yorker und auf New Jerseys Gastfamilien verteilt und jedes wurde mit einem heftigen Applaus verabschiedet. Bald darauf hat uns auch unser shuttle abgeholt und zurück zum Newark Airport gebracht. Da ich heute das einzige AuPair bin, das nach Portland fliegen wird, habe ich mich von der restlichen Truppe getrennt und bin zum Continental Airlines Check-in Schalter gegangen. Der ganze Prozess ist aber ein bisschen anders abgelaufen, als ich es bisher gewohnt war. Ich weiß ja, dass man in Deutschland auch schon nicht mehr am Schalter einchecken muss, aber da ich so selten fliege, hatte ich bis jetzt noch keine Gelegenheit mich damit vertraut zu machen. Ich stand also an dem Schalter und da war auch ein netter Mensch von Continental Airlines, aber er hat mich ermutigt praktisch selber einzuchecken. Also habe ich meinen Reisepass durch so ein Lesegerät gezogen und dann auf so einem Touchscreendings meinen Zielort, meine Gepäckanzahl usw. eingegeben. Dann hab ich mein Ticket drucken lassen und nun kam der nette Flugmensch von Continental IArlines ins Spiel. Ihm musste ich $15 für den Transport meines ersten Koffers und $25 für den Transport meines zweiten Koffers zahlen. Dann hat er nur noch überprüft ob ich wirklich kein Übergepäck habe (denn dann muss man so um die $115 pro Koffer der Übergewichtig ist mehr zahlen) , einen Aufkleber für die Koffertransporteure um den Koffergriff drum geklebt und meine Koffer auf das Transportband GEWORFEN. Mensch, dass die immer so grob sein müssen *grummel*. Ich mag die Amerikaner (jedenfalls die, mit denen ich bis jetzt zu tun hatte), sie sind super freundlich und zuvorkommend, aber nen bisschen zärtlicher könnten die schon mit meinem Gepäck umgehen, auch wenns mörderisch schwer ist. Auf jeden Fall war dieser Schritt schon mal geschafft. Mein Gepäck hab ich um die Ecke gebracht und war praktischerweise um 99,5lbs. Leichter. Wie viel das auch immer sein mag. Aber ich glaub das war gerade so an der Grenze zum Übergewicht. Nächster Halt: Sicherheitskontrolle! Da hieß es Rechner aus der Laptoptasche, Schuhe aus und durch das Piepdings. Man war mich stolz auf mich, nichts gefährliches mit geschmuggelt zu haben :D. Guess what – Ich sitz hier am Gate C75 und warte, dass die netten Flugmenschen mit dem boarden anfangen. Ja ganz richtig gelesen, ich sitze hier am Gate. Es ist immer ein bisschen schwierig bis jetzt gewesen Zeit zu finden, diese Einträge zu verfassen und ich denke in den nächsten paar Tagen wird es bestimmt noch extremer. Naja, man muss ja flexibel sein. Also sitze ich hier und vervollständige alles, was ich bisher geschrieben habe. Ich war mir allerdings nicht sicher, ob ich mein Ladekabel einfach so in die Steckdose stecken darf, natürlich mit Adapter, da mein Rechner ja nur eine Akkulaufzeit von knapp 45Minuten hat. Man weiß ja nicht, was man so alles auf dem Flughafen tun darf und was nicht. Also jedenfalls weiß/wusste ich das nicht. Also hab ich erst eine Frau gefragt, ob sie wüsste ob das „legal“ ist^^, aber sie konnte mir da nicht weiterhelfen. No Problem. Die nette Flugmenschdame von Continental Airlines war sehr auskunfsfreundlich und ich glaub sie hat mich fast ausgelacht, als ich sie verunsichert gefragt hab, ob ich die Steckdose nutzen dürfe. Ähm … bin ich ein hinterweltler oder ist es in Deutschland normal, dass Leute ihre Hunde (die Teile, die man auf dem Arm trägt. Ganz viele Promis haben diese Hundis, keine Ahnung wie die heißen) auf dem Flughafen auf Decken legen um ihr Geschäft zu erledigen??? Seltsam .. ich finde es unglaublich spannend die Leute hier zu beobachten. Besonders das Flughafen personal ist superfreundich. Die haben sich bei jedem Passagier einzeln entschuldigt, dass die Maschine die von „meinem“ Gate aus nach Boston fliegt wegen des Flugzeugpersonals Verspätung hat. Yeah, hier kam gerade nen Mann, der auch Flughafenstrom haben will. Hier sind nämlich ganze zwei Steckdosen. Dabei hat er aber meinen Adapter rausgezogen. Wir sind dann ein bisschen ins Gespräch gekommen. Also ich muss schon sagen, es ist echt leicht die Amerikaner zu mögen. Ich weiß jetzt wie der Hund heißt^^ unglaublich spannend ich weiß. Caesar. Ich hoffe, dass sie bald mit boarden anfangen und ich mich dann ein bisschen zum Schlafen (naja, niederlassen kann man ja nicht wirklich sagen) setzen kann.
Ich kann wirklich nur immer wieder darüber staunen, wie offenherzig die Amis sind. Beim Boarding hat der Boardkartenabreißer bzw. Codeeinscanner zu alles und jedem einen Kommentar abgegeben, als würde er sie schon sein Leben lang kennen:“I like purple“, meinte er zu einem kleinen Mädchen, dass mit ihrem lila Hackenporsche unterwegs war. Und eine Frau hatte hochkompliziert aussehende Schuhe an, da meinte er, er wäre gerne dabei gewesen und hätte sich das Spektakel angeguckt, als sie ihre Schuhe bei der Sicherheitskontrolle ausziehen musste. Auch die Frau mit Cäsar, schien die Hauptattraktion schlechthin gewesen zu sein. Alle wollten den Kläffer streicheln und stellten unablässig Fragen. Ich find das echt wahnsinnig spannend, wie einfach und doch respektvoll die Menschen hier miteinander umgehen. Als ich mich gerade im Reisverschlussverfahren zum boarden angestellt hatte, meinte der eine etwas ältere Herr: „Schönheit geht vor Alter !“ Im Englischen klingt das viel besser. Überhaupt finde ich es toll, den ganzen Tag lang Englisch sprechen zu dürfen, auch wenn ich das meines Erachtens nach noch nicht sonderlich gut kann.
Okay ich sitze gerade im Flugzeug und wir haben 15 Minuten Verspätung, weil 6 Flugzeuge noch vor uns starten müssen. Das übersteigt meine Vorstellungskraft beim besten Willen. Das heißt ja, dass mindestens 24 Flugzeuge (wenn man das so hochrechnen kann) in einer Stunde von diesem Terminal aus starten, aber mindestens genausoviele landen ja auch gleichzeitig. Und wenn man bedenkt, wie viele Flughäfen in der Umgebung hier sind … (JFK, Westchester County (oder soähnlich?) …), dann will ich mir lieber nicht ausmalen, was hier alles innerhalb von 24h runterkommt und wieder in die Lüfte steigt.
Verzeihung. Habe ich Tatsache gedacht, die Landung des Flugzeuges in Frankfurt wäre eine Katastrophe gewesen? Okay, vielleicht habe ich etwas übertrieben (soll ja hin- und wieder vorkommen). Sie war zuckersüß im Gegensatz zu dem schlimmsten Flugzeugstart in der Geschichte der Menschheit. Ganz recht. Wir sind gerade gestartet. Es war megalaut, wie das eben so ist, wenn die Triebwerke auf Hochtouren arbeiten und auf einmal war es ziemlich still und wir haben extrem an Höhe verloren. Und das obwohl wir noch nicht mal eine Minute lang in der Luft waren. Extrem gruselig. Ich denke für den Rest des Fluges, versuche ich es mal mit einem kleinen bisschen Schlaf … oder auch nicht. Eben kamen sie mit dem Essenwägelchen durch. Vor mir steht jetzt ein abgepackter Salat, abgepackte Mohrrüben und ein Cheeseburger. Ein Cheeseburger. So etwas habe ich noch nie zuvor gegessen … ob ich es jetzt wohl wagen sollte, in den „Genuss“ und auf den Geschmack zu kommen? Zu schade, dass ich eben gerade erst in Newark auf dem Flughafen, ein großes „Hotdog meal“, bestehend aus zwei gigantischen Hotdogs, einer monströsen Tüte Pommes mit Ketchup und einem Liter Cola für $8.55 genossen habe. Naja. Ich bin sicher, dass das Cheeseburgerteil in kaltem Zustand auch noch zu genießen ist. Naja. Sicher bin ich mir eigentlich nicht. Da ich wie gesagt derartiges noch nicht gegessen habe. Ich hoffe jedenfalls, dass das Ding kalt genauso harmlos ist, wie in warmen Zustand.
Ich war gerade auf der Flugzeugtoilette, spannende Sache – ich weiß xD, aber da hing ein Schild das lautete, wenn man auf der Flugzeugtoilette raucht, dass das mit einer Geldstrafe mit bis zu $2200 geahndet wird. Finde ich als Anti-Raucher natürlich top. Nach diesem katastrophalen Flug, bin ich mir außerdem sicher meine Flugphobie endgültig überwinden zu können. Denn wenn ich diesen Flug überleben würde , dann mit Sicherheit auch jeden anderen. Dabei fällt mir gerade ein, dass man im Newark Airport für US Helicopterflüge einchecken konnte… fand ich ja hochinteressant. Aber leider hatte ich keine Zeit, mehr darüber rauszufinden. Hier im Flugzeug komme ich erstmalig richtig dazu, mir die Amerikaner vom äußerlichen her, genauer zu beleuchten. Denn mal von meinem NYC Trip abgesehen, wo ich viel zu überfordert war, um auf die Menschen um mich herum zu achten, habe ich ja die ganze Zeit im Hotel gehockt. Vielen Leuten sieht man es echt am Gesicht an, dass sie Amis sind. Sie haben einfach diesen touch…. Nach dem Flug in der 747 war dieser Flug in der 737 nun doch etwas sehr beengt. Und ich war froh, als es letztendlich in den Landeanflug ging und die Aussicht darauf, die Beine strecken zu dürfen (nach 6 ein halb Stunden) immer größer wurde. Als sich das Flugzeug also in Richtung Boden aufmachte, blieb mir fast die Spucke weg. Die Aussicht aus dem Fenster war die schönste die ich jemals gehabt hab. Man kann es eigentlich kaum mit Worten beschreiben. Unter mir befand sich eine herrliche Wüstenartigelandschaft, die einfach atemberaubend aussah und dann waren da auf einmal Schneebedeckte Bergkuppen, mit denen wir fast auf einer Höhe waren. Jeder der das Glück hatte, mal in Portland landen zu dürfen, weiß wovon ich spreche. Umso grottiger der Start war, umso schöner war die Aussicht beim landen. Am liebsten würde ich gleich nochmal in die Lüfte steigen und mir die Sache von oben herab näher betrachten. Am Flughafen angekommen, haben mich J und Suz abgeholt. J kam gerade von seinem Motorradtrip zurück (er hat seine Geschwister und Mutter, glaub ich, in Kanada unter anderem besucht) und stand in voller Motorradmontur da, ein herrliches Bild :D nur schade, dass ich keines davon gemacht hab. Suz und ich sind dann mit dem Honda nach Hause gefahren und aus dem Parkhaus raus. Ich war völlig platt, als sie in so ein Lesegerät vor der Schranke erst die Parkkarte und dann die Kredit Karte reingeschoben hat.
Zu Hause angekommen, haben wir erstmal in der Garage geparkt und sind dann durch die Hintertür ins Haus rein, wo uns Miriam (Mimi, "altes" AuPair) empfangen hat. Ich habe dann schnell eine Einführung ins Haus gekriegt, wo was ist und ich muss sagen, es gefällt mir hier richtig gut. Es ist gemütlich und ich fühle mich absolut wohl. Zur Zeit bin ich ziemlich müde :D aber das wird sich in den nächsten paar Tagen hoffentlich legen. River und Indy haben schon geschlafen als ich hier ankam, also werde ich sie dann morgen kennen lernen. Über die Gastgeschenke haben sich meine hostparents richtig gefreut und bis auf eine kleine Stelle sind sie auch ganz geblieben *schweiß-von-der-Stirn-wisch*. Eben hat mir Mimi noch ein bisschen die Nachbarschaft gezeigt, wir sind also durch die Gegend spaziert und es ist ein einziger Traum. Es war eine schöne angenehme kühle Nacht (hier ist es schon 2 Uhr morgens) und ich weiß jetzt schon wo ein superschöner Park für die kids zum spielen ist, wo Starbucks ist, eine Einkaufsmöglichkeit und viele Gaststätten. Ich denke, dass ich auf all das morgen näher eingehen werde, da es wie gesagt schon recht spät ist.
Im übrigen, ist der Flugzeug Cheeseburger in den Müll gewandert, aber nur weil ich noch übelst satt war. Keine Sorgen, ich werd hier noch solche Dinger früher oder später essen.
Hab euch alle ganz doll lieb :D
~Kaddy~

Mittwoch, 22. Juli 2009

Orientation part two

Der Unterricht war heute vollkommen anders als gestern. Das ganze AuParCare Team (Tracye, Deanne, Kathy, Judith und noch jemand) hat sich wirklich Mühe gegeben uns Abwechslung zu bieten und gleichzeitig eine Menge wichtiger Informationen zu übermitteln. Zu dem Song von Rednex – Cotton Eye Joe, haben wir dann Line Dance (schreibt man das so?!) praktiziert. Und obwohl ich die Vortänzerin nicht gesehen habe, da ich ganz hinten Stand (ja,ja; das beste zum Schluss) und nur meine in den vorderen Reihen stehenden AuPairs nachahmen konnte, hats echt ne Menge Spaß gemacht. Sowas könnte ich mir gut als neues Hobby vorstellen. Ich habe mich total erschrocken, als eine unserer Lehrerinnen vor allen Leuten, die Mädels aus dem Zimmer 1110 nach vorne zitiert hat. Die Mädels aus MEINEM Zimmer, weil eine Zimmerrechnung vorlag. Wir durften ja unsere Laptops zwecks Internet nicht benutzen, da es für unsere Leader eine Menge Arbeit geheißen hätte, rauszufinden und nachzuweisen, wer genau aus dem jeweiligen Zimmer online gewesen wäre. Das gleiche galt fürs Telefon. Uns wurde am ersten Tag, bei unserer Ankunft im Hotel vor Augen geführt wie gefährlich es sein kann, vom Hotelzimmer aus nach „draußen“ zu telefonieren. Letzten Monat musste ein Mädchen $700 an das Hotel abtreten, weil sie nicht in der Lage war richtig mit der $20 phone card umzugehen (Ich fand das zugegebenermaßen auch ein bisschen sehr kompliziert, aber mit einem kleinen bisschl Hilffe anderer AuPairs hat alles geklappt). Sie hat wohl eine Stunde nach Asien telefoniert gehabt. Ich glaube nicht, dass diese Geschichte von den Lehrern erfunden ist, denn wie gesagt unser Zimmer musste vor versammelter Mannschaft antreten, denn wir hatten eine Rechnung offen. Gottseidank betraf das nicht mich. Die Kolumbianerin hatte ein paar Minuten vom Hotelzimmer aus nach New York telefoniert und dabei aber vergessen vorher eine bestimmte Nummer zu wählen. Deswegen musste sie gleich $60 an das Hotel abtreten. Ich glaube nichtmal, dass se das war. Sondern eher ihre eigenartige Columbianische Freundin. Die waren alle ziemlich schräg drauf, aber doch auf eine sehr angenehme Art. Wir haben immer viel Mexikanischen und Kolumbianischen Besuch auf den Zimmern gehabt und ich muss schon sagen, dass das ein paar lustige Völkchen sind. Was ich sehr beängstigend finde ist, dass dieses Columbianische Telefongirl, welches wahrscheinlich die $60 verursacht hat, heute flach lag, und zwar so heftig, dass ihre Zimmerkameradinnen evakuiert werden mussten, damit sie sich nicht anstecken. Es wurde gemunkelt, dass sie die Schweinegrippe erfasst hätte, aber offiziell wurde diese Nachricht nicht bestätigt. Da ich jedem unserer Besucher deutsche Gummitierchen angeboten habe und alle diese geliebt haben, hat auch dieses Mädel ein paar Mal ordentlich zugelangt … ich hoffe nun also, dass für mich keine Gefahr besteht und wünsche dem Mädel Gute Besserung, auch wenn sie das hier sehr wahrscheinlich nicht lesen wird :D. Im Unterricht haben wir heute first aid & CPR aufgefrischt, sowohl am Baby als auch am Kleinkind, wofür ich echt dankbar war. Denn mein DRK Schein ist doch schon ein kleines Stückchen her und ich gebe zu, dass ich nach dieser Zeit keinem mehr das Leben hätte retten können. Aber nun bin ich wieder voll im Bild wie mans richtig macht. Nach dem Unterricht bin ich mit Anne, Kinga und Philipp (allesamt Deutsche AuPairs in New York) im Hotelrestaurant Essen gegangen und habe Nudeln in rosa Vodkasauce gegessen. Und da sag mir doch einer, ich kriege hier unter 21 keinen Alkohol =D. Aber ich glaube man hätte einen Liter von der Sauce schürfen müssen um ansatzweise etwas zu spüren. Es hat ganz passabel geschmeckt. Irgendwie scheint das Wasser als Getränk in Gaststätten Gratis zu sein, mehr oder weniger. Vielleicht gehört das mit zur Dekoration für die eine kleine Gebühr erhoben wird. Nach dem Abendessen haben wir noch einen kurzen Abstecher is Internet gemacht, wo wir erstaunlicherweise mal nicht stundenlang warten mussten. Denn fast alles war krauchen konnte, hat nochmals NCY aufgesucht. Ich finde, dass sich das nicht wirklich gelohnt hätte. Denn das busshuttle ist bloß zum Bahnhof gefahren und ehe man dort angekommen wäre, hätte man gleich wieder die Rückreise antreten können. Nachdem wir unsere m@ils gecheckt hatten, sind wir kurz aufs Zimmer verschwunden und haben uns etwas später zum schwimmen in der 3 Etage wieder getroffen. Der Whirlpool war leider außer Betrieb, aber dafür haben wir uns im Pool umso mehr gebattelt. Ich war natürlich wie immer (ein hoffnungsloser Fall) superleicht unterzustuken *grrrh* aber ich arbeite daran, ehrlich. Ich bin ein ernst zu nehmender Gegner *zu-Anne-schiel*. Nach der Unterwassermission sind wir dann zu viert in die Sauna, was echt super entspannend war. Und nach einer kurzen Abkühlung stand dann Sport auf dem Programm. Wir haben einen wirklich kurzen Moment barfuss im Fitnessbereich verbracht (gefährlich, gefährlich) und ich habe doch tatsächlich ganze 50kcal verbrannt. Von den Cardiogeräten aus, kann man direkt auf den Pool schauen. Kein Wunder, dass diese am Montag, als sich eine Traube Mädels im Wasser niederließ, von einer Horde Männern belagert wurde. Nach dem doch sehr effektiven Workout, sind wir nochmal kurz in den Pool gehüpft und dann habe ich mich auch schon auf meinem Zimmer verbarrikadiert um in Ruhe meinen Koffer zu packen. Luisa und Paulina kamen beide erst eine Stunde nach Zapfenstreich (der war 22:30), da sie ihren Zug verpasst hatten.

Dienstag, 21. Juli 2009

1.Tag der Orientation// New York City

Gleich mal ein paar Videos vorweg, eins bei gutem Wetter und eins beim schlechten

Es ist 4.15 am New Yorker Zeit (10.15 am Germany) und wer ist schon wach und glotzt aus dem Fenster? – Richtig, ich! Komisch, dass ich gar nicht müde bin. Sonst krieg ich auch jeden Morgen einen Anfall wenn ich nicht genügend Schlaf gekriegt habe. Wahrscheinlich lieht das daran, dass der faszinierende Ausblick aus dem Hotelzimmer auf die Skyline von NYC meine Sinne benebelt :D und ich deshalb wie ne Eule auf dem Bett hocke und auf meine Beute(Ausflug heute Abend nach NYC) warte. Naja, also viel mehr habe ich mich gerade auf der Toilette verschanzt, damit Paulina und Luisa nicht wach werden. Denn offiziell müssen wir ja erst in anderthalb Stunden auf der Matte stehen. Ich glaube die sind erst irgendwann im Morgengrauen ins Bett geschlüpft. Stunden später …. Das Frühstück war super lecker. Ich liiiebe bagels :D und der Muffin war auch echt lecker (ja ich glaube es war noch ein Muffin und kein Brownie) aber die Milch war sehr gewöhnungsbedürftig. Aber davor wurde ich ja bereits gewarnt. Ein anderes Mädel hatte am Morgen Nachrichten gesehen und mir von drei Schießerein in New York erzählt, na wenn das mal nicht beruhigend ist :D. Heute hat natürlich der erste Teil unseres Jobs begonnen. Die Teilnahme am Unterricht, welche gesetzlich vorgeschrieben ist. Da die Deutschen mit 42 Mädels und einem Knaben am häufigsten vertreten waren, musste ein wenig umdisponiert werden. Es durften nicht mehr als 3 Deutsche an einem Tafelrundentisch für 10 Personen sitzen. Damit wollte man vermeiden, dass wir uns ausschließlich auf Deutsch bequackern. Eine ziemlich gute Idee, wie ich finde. Um dem einnicken während der Unterrichtsstunden entgegen zu wirken, haben die AuPairCare Leute für frostige Temperaturen in jedem Unterrichtsraum gesorgt. Sie haben dabei wirklich keine Gnade walten lassen. Diese sibirische Kälte war gelinde gesagt zum kotzen. Als es wäre es nicht schon genug, dass ich mir gestern im Flugzeug fast den Tod geholt hätte … jetzt gaben die mir hier auch noch den Rest. Ich glaube tief, irgendwo im hintersten Kämmerchen meines Herzens Verständnis dafür zu haben, denn das ist ja deren Job, uns auf unsere AuPairZeit vorzubereiten und die Menschen von der US-Gesetzgebung bauen darauf, dass wir bestens prepariert sind. Aber auf eine kleines bisschen weniger grausame Weise, wäre das sicherlich auch gegangen. Denn wenn ich mich nicht krampfhaft dazu gezwungen hätte wach zu bleiben, wäre ich auch trotz Kältespritzen weggedöst. Die wachmacher waren dann solche Lieder n denen Körpereinsatz gefordert war, wie z.B. „Head, Shoulders, Knees and Toes“, „If you´re happy and you know it clap your hands“ und irgendein afrikanischer Song. Die Wirkung war aber bereits spätestens nach 5 Minuten wieder verflogen. Tracye und ihre Mannschaft haben wirklich ihr bestes gegeben, trotzalledem, schien der Unterricht sich ewig lang zu ziehen. Um 5:00pm waren wir dann frei und konnten bei Bedarf 5:15 in der Lobby zur New York City Tour erscheinen. Ich war eine der ersten, die ein Ticket hat ergattern können *hehe*. Da wir in die Rush Hour kamen, haben wir, obwohl Downtown Manhattan nur 8Meilen vom Hotel entfernt ist, fast 40 Minuten gebraucht. Und die Luft im Bus war so stickig, dass mir total übel wurde. Ich lag dann also quer über 3 Sitze im Bus, habe geborgte Kekse(naja zurück geben werde ich DIESE Kekse sicher net) gemampft und Wasser getrunken und als unser Tourguide zu uns stieß, ging es mir dann auch allmählich besser. Robert hieß der Mensch, aber ich fand er sah gar nicht so aus als würde er Robert heißen, wenn ihr versteht was ich meine ;). Unser erster Halt war am Rockefeller Center. Dort durften wir doch tatsächlich für geschlagene 5 Minuten aussteigen um Fotos zu machen. Das Wetter war zwar immer noch echt super mies, aber so einem vollauf begeisterten AuPair macht das natürlich nichts aus. Raus aus dem Bus, dorthin marschiert, Fotos geknipst, zurück marschiert, rein in den Bus, Klappe zu – Affe tot :D! Der nächste Stopp war beim Times Square. Dort hatten wir dann etwas länger Freigang von ungefähr einer Stunde. Alles war ziemlich bunt, ziemlich stickig, ziemlich überfüllt an Menschenmassen und einfach genial. In einem Giftshop (Geschenkladen xD) habe ich mir dann einen I love New York Pulli und 2 T-shirts davon gekauft.Danach haben wir noch ein bisschen das Treiben in den Straßen genossen und ich habe mir bevor es zurück ging eine Packung Brezeln und ein Wasser gegönnt^^ um den Rückweg zu überstehen(der dann aber nur 10 Minuten gedauert hat).


Aus der Ferne haben wir das Empire State Building gesehen und wir sind auch an dem Hotel aus „Kevin allein in New York“ und an dem Feuerwehrschuppendings von „Ghostbusters“ vorbegefahren. Der letzte Busstop galt Ground Zero. Dazu sind wir in einen von den unmittelbar davor stehenden Gebäude eine Rolltreppe hoch gefahren um von oben auf den Unglücksort zu schauen. Es sah aus, als hätte man die Trümmer gestern erst weggeschafft und würde ab heute mit dem Neuaufbau beginnen. Wobei ich gar nicht weiß, was da jetzt passier soll und ob da überhaupt noch was gebaut wird. Vielleicht ein Denkmal?! So richtig was sehen, konnte man zwar nicht, weil es schon bärenfinster war, aber trotzdem hat es einen irgendwie berührt, an dem Patz zu stehen, wo am 11.September 2001, so vielen Menschen das Leben genommen wurde […]. Ach ja, ganz wichtig: Wir sind natürlich auch am guten alten Central Park vorbeigebrettert. Ich wäre dort zu gerne ausgestiegen, aber leider war das nicht im Rahmen des machbaren. Aber irgendwann im Laufe meines Lebens, schaffe ich es bestimm nochmal in Ruhe dorthin. Dann war die Tour auch schon vorbei und ehe wir uns versahen, befanden wir uns pünktlich zum Zapfenstreich wieder in unserem Hotelzimmer. Nach einem kurzen Fotoshoot mit unseren neuen Errungenschaften und unserer New Yorker Interptretation von The Beatles – Yesterday, bin ich dann morgens (6:30 am Deutscher Zeit) ins Bett gefallen. Diese Nacht war ich an der Reihe mit in de super bequemen Kingsize Bettchen zu schlafen (Die Nacht davor verbrachte ich auf so einem Schiebebett, aber das war auch extrem gemütlich). Wie würde meine Oma sagen??? „Ich hab geschlafen wie ne Ratte!“ xD

Montag, 20. Juli 2009

Welcome to the USA - Mein erster Tag in Amerika

Dies ist nun also mein offiziell erster Eintrag aus Amerika. Den klitzekleinen hiervor kann man ja nun wirklich nicht mitzählen. Da ich einigen versprochen habe schön ausführlich zu schreiben, können sich die lesefaulen gleich wieder auf die Socken machen, denn das hier wird extrem lang :D!!! Ich will mir ja keinen Ärger aus Deutschland einhandeln, jedenfalls noch nicht gleich – bin ja gerade erst aus dem Land geflohen *g*.
Heute früh war es dann endlich soweit. Der Tag auf den ich so lange gewartet habe, stand plötzlich vor der Tür. Als mein Handywecker 5:45 Alarm schlug, schien es erst ein ganz normaler Tag zu werden. Essen konnte ich wie immer so früh am morgen rein gar nichts aber auf einmal stand ich am Flughafen in Tegel und ich dachte mir : „okay, du fliegst jetzt irgendwohin und es ist wie ein Urlaub, man ist zwei Wochen auf Reisen, genießt das Wetter, lernt ein paar Leute kennen und kehrt dann schlussendlich wieder nach Hause zurück“... Nun sitz ich hier in dem super tollen Hotel in East Rutherford und halte immer noch alles für einen Traum. Für einen Beginn eines einzigartigen fantastischen Urlaubs. Denn selbst die 8 einhalb Stunden Flug von Frankfurt nach Newark schafften es nicht meinem Gehirn klar zu machen:“Du fliegst da jetzt hin und bleibst da auch- für ein Jahr!“. Versteht mich nicht falsch. Ich habe mich sooo lange auf das hier gefreut (und bin jetzt auch hellauf begeistert) aber das ist alles noch ziemlich unreal. Ich hoffe, dass ich morgen früh so langsam verstehen werde, was hier mit mir passiert. Es fühlt sich an, als würde mir irgendjemand einen ganz gewaltigen Streich spielen und sich diebisch freuen wenn ich aufwache und feststelle, alles nur geträumt.
Der Flug von Berlin nach Frankfurt ging zwar ziemlich ereignislos aber schneller vorbei als ich gedacht hatte. Zwischenzeitlich sind wir durch so eine abnorme Wolkenbank geflogen, sodass ich nicht mal mehr die Tragflächen gesehen habe – und ich saß genau zwei Reihen dahinter. Alles war einfach nur weiß. Wie bei diesen Filmen, wenn sie einem glauben machen wollen, dass jemand stirbt und ins Jenseits befördert wird oder im Krankenhaus landet. Und schließlich legte der Pilot noch eine katastrophale Landung hin, bei der ich mir sicher war, dass mein Magen, wenn denn was drin gewesen wäre, sich augenblicklich geleert hätte.
In Frankfurt hatte ich 2 einhalb Stunden Aufenthalt und musste vom Gate A13 zum Gate A63 tigern. Na was für ein Glück, dass die Koffer automatisch umgeleitet wurden. Aus Spaß bin ich dann mit Josephin (aus Berlin, AuPair in North Carolina) mit der Flughafen Skyline (Schwebebahn) gefahren, die in Frankfurt die Terminals miteinander verbindet (Der Flughafen ist echt riiiiiiiiiesig). Die Aussicht war wirklich der Wahnsinn. Und dann ging’s auch schon bald zum boarden. Natürlich musste bei Lufthansa wie immer die Technik versagen, sodass sich die ganze Geschichte um etliche Minuten verzögert hat und wir dann nach 45min Verspätung starten konnten.
Im Flugzeug saß ich zusammen mir 3 anderen AuPairs in einer 4er Reihe so ziemlich in der Mitte des Flugzeuges und direkt an der Essenausgabe, aber davon haben wir eigentlich nicht profitieren können, da die mit ihren Schiebewägelchen immer erst woandershin gejuckelt sind. Neben der Tölpelhaften Stewardess, die mir gleich 2 mal Wasser über den Schoß gekippt hat (dachte die etwa ich wäre ein Baum?!), war noch ein ziemlich cooler Flugbegleiter an board, der unsere Laune fast den ganzen Flug lang hoch hielt. Hier gibt’s gleich mal ein paar kleine Aufnahmen dazu :D.
Das Essen was serviert wurde, war für ein Flugzeugessen erstaunlicherweise ziemlich gut. Gleich nach dem Start gabs Pizzakekse und da ich mittlerweile echt Hunger hatte (Kein Frühstück gehabt, selber Schuld, ich weiß), hab ich die sofort verputzt. Zum Mittag gab’s Wahlweise ein Nudelgericht oder irgendsoein Chickenzeug. Schwer zu erraten, was ich genommen habe, oder xD? Die Makkaroni mit Käse waren auch ganz passabel und hätten sogar richtig gut geschmeckt, wenn da nicht zu beiden Seiten so ein unergründlicher Klecks irgendwas gelauert hätte. Ich glaube es sollte etwas Bolognese &Spinatartiges darstellen. Der Spinat war okay (für meine Anti-Spinatverhältnisse ist das „okay“ schon ein Lob ersten Ranges), aber das rote sah aus wie …, naja darauf gehe ich im Interesse eures Wohlbefindens wohl nicht weiter ein. Auf jeden Fall gab’s zu den Nudeln noch einen Salat, ein Brötchen und einen Zitronenbiscuit. Insgesamt eine anständige Mahlzeit. Zum Abendessen wurden dann Truthahn Sandwiches gereicht. Es handelte sich dabei um eine etwas eigenartige Version, da der Teig sehr ungewohnt war, aber hat auch recht gut geschmeckt.
Bei diesen arktischen Temperaturen im Flugzeug war ich froh, dass jeder Passagier mit einer Decke (wenn auch extrem dünn, aber immerhin!!!) ausgestattet war. Später saßen wir zu viert eingemummelt in Jacke, Decke und Trainingshose da. Aber es hat alles nichts genützt, denn jetzt bin ich von fiesem Schnupfen und Halsschmerzen ohne Ende geplagt (im Hotel pfeif ich mir gerade eine Halsschmerztablette nach der anderen rein, ich hoffe das Zeug wirkt nicht abführend). Ein Besuch auf der Flugzeugtoilette kann ich natürlich nicht empfehlen. Es war echt furchtbar dreckig und die tödliche Klospülung gab mir dann noch den Rest. Die war extrem laut und klang eher wie eine Batterie Kanonenschüsse.

4 Turbulenzen und 3 Klatschblätter später, sind wir dann endlich(!) in Newark gelandet. Besonders die letzten 25 Minuten waren haarig. Wir sprachen gerade über den Film Final Destination 1 (ja, ja ich weiß – der ist alt), als das Licht flackerte, erlosch und wir anschließend so einiges an Höhe verloren. Ich fand das urkomisch (auch wenn ich sonst kein Flugzeugfan und Fluggenießer bin), aber das war echt genial. Als es dann noch 3-4mal schlagartig runter ging, wurden meine verängstigten Sitznachbarn grummelnd in ihre Sitze gepresst und ich musste echt an mich halten nicht loszuprusten. Denn wenn wir über dem großen Teich schon nicht abgestürzt waren, dann erst recht nicht 50m vorm Ziel.
Am Flughafen angekommen hieß es dann erst mal noch ein letzter Blick auf die Höllenmaschine und dann ab zum Immigration officer. Auf dem Weg habe ich mich gefragt, ob es schonmal vorgekommen ist, dass sich während des Fluges die Frachtraumluke irgendwie geöffnet hat und alle Koffer der Passagiere eines Flugzeuges verloren gegangen sind?
Der Immigration officer hat sich meinen Reisepass ganz genau angeguckt und dann irgendsoeinen Wisch da mit reingetackert. Dann wurden mir noch meine Fingerabdrücke genommen und weiter gings zum Gepäckband. Da ich solange auf die anderen AuPairs warten musste (ich war die erste die durch die Immigration Kontrolle durch war) fand ich meine Koffer schon nach Sekunden. Also gings gleich weiter zum Zoll *zu-meiner-Familie-grins*. Im Flugzeug mussten wir einen Wisch ausfüllen und ankreuzen was wir alles einführen (Gastgeschenke im Wert von ingesamt $100 dürfen importiert werden, alles drüber muss verzollt werden) … eine Frage lautete ob wir Krankheitserreger oder Pilze importieren würden. Ja klar, ich schlepp immer ne kleine Box mit einer Pilzkultur mit mir rum :D. Nachdem ich mich dann beim Datum zweimal verschrieben hab, war ich dann beim dritten Versuch endlich erfolgreich. Ich habs doch Tatsache geschafft, das Datum fehlerfrei einzutragen. Ehrlich gesagt war das wirklich schwierig, denn die “1“ durfte bloß folgendermaßen geschrieben werden “ I“ also, ohne diesen Haken. Und die die „7“ darf keinen Strich in der Mitte haben, denn dann könnte man sie ja mit der Ziffer 4(!) verwechseln. Na ich glaubs ja auch. Aber es ist ja alles gut gegangen =). Als ich dann also auch heil und ohne Probleme durch den Zoll gekommen bin (naja jedenfalls fasst. Ich musste mich echt anstrengend meine Koffer gezielt zu steuern, zweimal wäre ich fast einem Polzeimenschen über die Füße gerollert. ich hab mir ja vorher viele Gedanken gemacht, was da nicht alles schief laufen könnte beim Zoll:D, meine Familie durfte sich die abenteuerlichsten Geschichten anhören, aber letzten endes hat alles zu einem guten Ende gefunden, oder so ähnlich ;D) befand ich mich in einer großen Halle wo ich auf die anderen warten wollte, aber da kam gleich ein übers ganze Gesicht grinsender Officer auf mich zu meinte wenn ich scharf drauf bin in Handschellen abgeführt zu werden, kann ich gerne da stehen bleiben, ansonsten müsste ich weitergehen. Na das nenn ich doch mal einen anständigen Humor. Vor dem Flughafen standen dann zwei Hotelbusse und ich muss schon sagen, der Fahrer meines Busses war der dickste Mensch, den ich je gesehen habe. Wie er überhaupt hinters Steuer gepasst hat, war mir ein Rätsel. Wahrscheinlich war das ein XXXL Buscockpit (mir fällt grad nicht der Name für das Abteil des Busfahrers, Fahrerkabine(???) ein) oder so. Mir hat gar nicht gefallen wie grob er mit meinen Koffern umgegangen ist. Natürlich ist mir klar, dass er das nicht mit Samthanschuhen anfassen kann und ich weiß nur zu gut, dass die mega schwer sind ( glaubt mir, dass ist echt kein Zuckerschlecken, zwei 22KG schwere Koffer, einen riesen Laptop und ein weiteres sperriges Handgepäckstück tausende von Metern mitsichschleppen zu müssen), aber man muss die ja nun wirklich nicht durch die Gegend schleudern. Meine Hoffnungen, dass meine Gastgeschenke heil geblieben sind, sind folglich gleich null. Denn im Vergleich zu dem Flughafenpersonal ist er mit meinem Gepäck sicherlich noch zaghaft umgegangen.
Allein schon in den paar Minuten am Flughafen, als ich im Bus darauf gewartet habe, dass weitere AUPairs einsteigen, habe ich 4 Limousinen gesehen (später standen dann auch noch 2 auf dem Hotelparkplatz). Schade, dass ich hier keine Zeit haben werde damit durch die Gegend zu fahren :D. Ich habe mir sagen lassen, dass die Dinger genauso teuer sind, als würde ich gleichzeitig mit 2 Taxies umher düsen. Also würde es sich wahrscheinlich erst ab einer Gruppe von 8 Mädels preislich gesehen rentieren. Naja, früher oder später werd ich schon eine Gelegenheit beim Schopfe packen mich mit einem solchen Schlitten herumkutschieren zu lassen.
Aber zurück zu meinem Lieblingsbusfahrer ever. Ihr wisst schon, Mister *Gepäckherumschleuderer-und-durch-die-Gegend-werfer*… Man sagt ja so wie die Leute Gegenstände behandeln, dass das auf ihren Charakter rückschließen lässt. Ob das die Fahrkünste auch miteinschließt? Denn diese waren super beängstigend. Der Junge ist in die Kurven gegangen *wuuuuuuuuuuh* da kriegt man echt schiss. Ich habe ja schon viele Fahrkünste mehr oder weniger bewundern dürfen. Aber der Knabe hatte echt Talent für die schlimmsten Autofahrer ever. Während wir also endlich zum Hotel fuhren, hat uns ein anderes Sherathon shuttle überholt und guess what – der Laderaum war offen (!!!). Und so wie der Bus um die Ecke bzw. Kurben gebrettert ist, war ich doch schwer beeindruckt, dass tatsächlich alle Köfferchen den Weg zu ihren Besitzern gefunden haben. Im Hotel angekommen, haben uns die AuPairCare Leute empfangen, uns unsere Weiterflugtickets überreicht und uns um einen Koffer erleichtert. Denn 3 Mädels und 6 große Koffer, da ist das Chaos vorprogrammiert. Natürlich gab es auch so ein Megacooles Türöffnerkartendings, dass man zum Türöffnen in so nen Schlitz schiebt (ich weiß, meine Ausdrucksweise ist genial^^ oder einfach nur peinlich, wie mans nimmt). Mein Zimmer habe ich mit einer Columbianerin (Luisa, AuPair in Washington) und einer Mexikanerin (Paulina, AuPair in Washington) geteilt. Insgesamt waren wir 113 AuPairs (darunter ein Junge, Grüße an Philipp ^^) aus 24 verschiedenen Ländern.
Abends ist dann nichtmehr so wirklich viel passiert. Ich bin dann noch ne Runde ins Internet und danach planschen gegangen und vollkommen fertig ins Bettchen gefallen.
Vom Pool aus konnte man die Skyline sehen :D

Arrival in the USA

Keine Ahnung, ob die headline so richtig ist :D aber ich bin daaaaa
Dies ist wohl der kuezeste Eintrag der Geschichte :D, denn ich darf bloss 15min an den Rechner hier. Deswegen mach ich mal schnelle und es gibt dann alles!!! ausfuehrlich wenn ich hoffentlich gut bei meiner Gastfamilie angekommen bin.
Das Hotel is great, gehe gleich in den Pool :D und bestelle vorher noch mit nen paar anderen maedels ne salamipizza in die hotellobby. Danach gehts ins Bettchen, die super bequem aussehen. Keine Ahnung mit wem ich aufm Zimmer bin. Glaube mit zwei Columbianerinnen ... habe die aber noch net gesehn.

Gruesse euch alle ganz herzlich AUS AMERIKA :D
Kaddy

Sonntag, 19. Juli 2009

Letzter Eintrag aus Deutschland????

Guten Abend ... also wie der Blogtitel schon verrät, bin ich mir im Moment (Es ist 23:25) noch gar nicht so sicher, ob dies heute hier der wirklich vorerst letzte Blogeintrag für dieses Jahr aus Deutschland ist ... denn als ich vorhin bei Lufthansa angerufen habe um mir einen guten Platz zu reservieren hieß es:"Tjaaa wir finden sie zwar im Computer, aber ihr Ticket wurde nicht bestätigt. Im Moment sind Sie ein "Ghost" und könnten so NICHT mit uns fliegen", na wenn das mal nicht die ultimative Nachricht ist, die man unbedingt hören möchte wenn man gerade ganz entspannt aus nem zwei Tägigen Ostsee Urlaub kommt. Ich habe extra nochmal gefragt ob das nicht schon mal so in der Art vorgekommen ist (weil mir beim Vorbereitungstreffen gesagt wurde, dass es hin und wieder mit Lufthansa da Differenzen geben kann ...), aber sie meinte neee das ist jetzt was völlig anderes. Ich habe dann erstmal flink die Notfallhotline angerufen und der nette Mann am anderen Ende der Leitung hat versucht bei Lufthansa nen bisschen Dampf zu machen. Ich soll morgen versuchen ganz normal einzuchecken und wenn das nicht klappen sollte, soll ich mich zu dem Schalter der "lost tickets" begeben und wenn das auch nicht funktionieren sollte, soll ich bei Ayusa (meiner Agentur) Stress machen :D.
Nun warte ich also ganz gespannt, was passieren wird. Ob sie mich morgen in den Flieger einladen oder ob ich doch vorerst in Deutschland bleiben muss.
Hm, wie es mir im Moment geht? Merken tu ich noch nicht wirklich was. Ich spüre zwar, dass irgendetwas großes demnächst vor sich geht, aber realisiert habe ich es noch lange nicht. Dazu kommt jetzt diese Ungewissheit ob ich morgen Deutschland verlassen darf oder nicht.
Trotzdem hab ich hier noch ein kleines Abschiedsvideo angefertigt :P und sollte es morgen nicht weg vom Fleck gehen, dann nehm ich das wieder raus *g* und pack das dann an dem Tag rein, wenn es los geht.



Ich wünsche euch allen einen ruhigen und entspannten Abend & ich melde mich dann sobald ich kann (hoffentlich!) aus Amerika.
Hab euch alle gaaaaaaanz doll lieb :D
~Kaddy~

Montag, 13. Juli 2009

7 days left?!

Spinn ich jetzt, oder sind das wirklich nur noch 7 Tage die mir in Deutschland zu leben bleiben? *Die-Luft-anhalt* Das ist irgendwie ... unreal. Kaum vorstellbar, dass ich meine Koje hier verlassen & frische, unbekannte Luft schnuppern soll. Aber so hab ich das ja gewollt. Und natürlich bin ich mit voller Begeisterung bei der Sache. Wäre ja schlimm wenn nicht.

Was steht die letzten Tage noch an?
- Koffer und Handgepäck müssen endgültig gepackt werden (heute)
- Zimmer ausmisten und gründlich säubern (öhm ... tjoa ... gut , also was sein muss, muss sein. Sagen wir mal Freitag)
- Harry Potter mit Familie im Kino gucken :D (Donnerstag?)
- Ostsee (Samstag & Sonntag)
- Abendessen im Oxen^^ (Sonntag)
- mit der Katze kuscheln (jeden einzelnen Tag, die ärmste)

Hoffentlich funktioniert auch die Sache mit dem online check-in ... *zitter&bang*

Kommen wir nun zum Showteil dieses Eintrages:

Ein ganz großes monstermäßiges (Dino) Dankeschön geht an meinen "kleinen" Bruder, Nessvania und Kevin, die für mich ne Abschieds("Überraschungs")feier auf die Beine gestellt haben. Ich war echt von den Socken, auch wenn ich ja mehr oder weniger darauf vorbereitet war durch meine teils geglückten Spionierversuche *g*. Solche tollen Menschen wie euch in meiner Nähe habe ich gar net verdient.
An dieser Stelle grüß ich gleich mal alle die an dem Abend da waren. Ich war echt baff.
Aber bevor ich hier jetzt rührselig werd, lass ich lieber nen paar Bilder springen :)









Schnutengirl ist unterwegs^^ und wünscht euch allen eine geruhsame Nacht ;)

Freitag, 10. Juli 2009

Koffer, nichts als Koffer ...

Und damit wäre dann auch mein Koffeproblem gelöst =).
Als ich heute morgen aufgewacht bin, stand mein Vater vor mir, mit einem großen roten Hackenporsche. Ich dachte erst ich spinne, weil der so groß ist, dass ich locker darin verschwinden könnte ... aber hey, endlich den geeigneten Stauraum für mein Gastgeschenk gefunden. Und er ist rot <3.
Meine Eltern fanden das ganze Geschoss so überwältigend, das sie mir heute Nachmittag gleich noch einen zweiten davon verpasst haben *LOL*. Aber gut ... so werde ich wenigstens keine Probleme beim bewegen des Gepäckes von A nach B haben. Denn die Kofferkulis (heißen die Dinger an den Flughäfen so?!) sollen da heiß begehrt und kaum zu ergattern sein.
Als wir den zweiten Trolli heute also an Land gezogen haben, hab ich gleich meinen Amerika-groß-Einkauf getätigt und nun habe ich eigentlich alles beisammen, bis auf ein paar neue Passfotos (für die Social-Security-Card, den amerikanischen Führerschein usw.).

Gestern bin ich auf einen Blog eines anderen Au-Pairs gestoßen und habe dort etwas höchst interessantes gefunden. Und zwar hat das Mädel vor einiger Zeit Videos von ihrer Orientation in New Jersey online gestellt.
Orientation Videos klicke hier
Das sind die Videos vom 22.Juli 2008 bis zum 25. Juli 2008.
Ich fand sie sehr aufschlussreich^^ und jetzt bin ich so ungefähr darüber im Bilde, was mich in 10 Tagen dort erwartet.
Wer will, kann sich die Videos ja mal angucken

Ganz Liebe Grüße
~Kaddy~

Donnerstag, 9. Juli 2009

Abstecher nach Arkansas

Vor ein paar Minütchen traf bei mir eine m@il von Southwest Airlines ein. Naja viel mehr, war sie schon kurz nach sechs da, nur ich habe sie eben erst bemerkt. Ich dachte zunächst, das ist bloß irgendsoeine Werbung die ich lieber gleich mal lösche :D, aber ich hab dann doch mal geguckt(ja,ja bin eben sehr neugierig *g*), was sie mir heute wieder verkaufen wollen und dann war das wider Erwartens so eine Art Buchungsbestätigung.
Anscheinend fliegen meine Gastfamilie und ich vom 27. Oktober bis zum 05. November nach Arkansas, die Verwandten besuchen *freu*. Ich dachte erst, es ginge nach Arizona, weil da Phoenix stand ^^ aber ich Tölpel hab mal wieder nicht bis zu Ende gelesen :), da werden wir zwischenlanden, bevors dann 2 Stunden später weiter nach Little Rock geht.

Wenn doch nur jeder Morgen so zauberhafte Nachrichten mitsichbringen würde... xD
Sooo ich muss jetzt zurück zum Kochtopf
~Kaddy~

P.S. ach ja, ganz wichtig, es sind "nur" noch 11 Tage ;)

Dienstag, 7. Juli 2009

One day in Berlin

Huhuchen, ich bin gerade von meinem Shoppingtrip zurückgekommen und musste erst mal prompt die Beine hochlegen. Es ist ja eine unmenschliche Hitze draußen, auch wenn es die letzten paar Tage wahrscheinlich noch heißer war ... aber ich musste natürlich in langer Hose und hohen Schuhen drei Stunden durch Berlin spazieren :D. Super Kaddy! Das schreit ja förmlich nach einem Schild das man sich um die Brust hängt, mit der Aufschrift "Ich bin ein Idiot". Naja macht nichts. Wie sagt man doch so schön? Was uns nicht umbringt das macht uns härter [...] oder so ähnlich.
Jedenfalls habe ich mich mit Josephin (einem Au-Pair Mädchen, das am 20.07 mit mir von Berlin über Frankfurt nach Newark fliegen wird) im Alexa getroffen, um noch ein paar Gastgeschenke zu shoppen und auf die letzten paar Meter sind wir sogar fündig geworden.
Für River und Indy habe ich jetzt noch zwei Berlin T-shirts gekriegt und ich hoffe, dass die passen, aber ganz sicher bin ich mir da allerdings nicht. Für meine Gasteltern habe ich zusätzlich zu der Kombination aus der deutschen und der amerikanischen Flagge einen Berlin Kalendar besorgt. Das ärgerliche ist, das die große Collage nicht in meinen Koffer passt ... ich würde sie aber soooo gerne mitnehmen, weil ich die echt total schick finde ... naja mal gucken ob ich noch einen größeren Koffer aufgetrieben kriege. Wäre echt schade drum, wenn das gute, von Mama gemalte Stück^^ hier daheim bleiben müsste.

Im Alexa durfte ich mich dann gleich mal nützlich machen zwecks dolmetchen, da die Bäckersfrau nicht im Stande war auf Englisch zu erklären was sich denn so alles in ihrem Brot befindet ... (cheese and onion). Mal ehrlich so schwer ist das doch nicht^^ und ist das nicht ein bisschen peinlich, dass man in der Hauptstadt nicht fähig ist ein paar Funken Englisch zu sprechen? Ich meine der Alexanderplatz ist einer der bekanntesten Plätze Deutschlands ... und ich gehe mal ganz arg davon aus, dass mehrere Tausend Touristen im Monat da vorbeischneien ... aber gut. Das ist ja deren Umsatz xD.

Nun sind es noch 13 Tage, bis es endlich los geht. Aber direkt aufgeregt bin ich eigentlich noch nicht. Ich mache nur zur Zeit alle hier im Haus verrückt mit irgendwelchen Zollerklärungen *ggg*, die werden meine Nerverein schon noch irgendwann vermissen *hehe*. Aber so ist das eben, wenn man eine längere Reise antritt, ihr kennt das ja ;)

In meinem Cluster hat sich auch so einiges getan, sodass ich beschlossen hab, mir mal ne kleine Übersicht zu erarbeiten. Also es sieht wie folgt aus:
Katrin German 07-20-09 19 Jahre alt
Jessica Brazilian 07-20-09 27 Jahre alt
Cindy-Joy South African 08-03-09 ???
Milena German 08-10-09 19 Jahre alt
Maja Macedonia 08-10-09 ???
Nancy Mexican 08-10-09 22 Jahre alt
Yuriko Japan 08-17-09 26 Jahre alt

Diese Personen ( inklusive Fräulein Guttzeit) werden sich demnächst in der Nähe von Portland, Oregon einnisten ^^ aber ich denke mal, es werden sich bald noch ein paar andere dazu gesellen.
Das wars erstmal so an Neuigkeiten ...
Ich werd dann mal meine Füße aus den Schuhen befreien :D und hoffe, dass sie mir nicht allzu lange böse sind ;)

Liebe Grüße
~Kaddy~

Donnerstag, 2. Juli 2009

Flugdaten - Klappe die zweite!

Vorhin habe ich 50 Minuten mit dem einem Mädel gequatscht die am 20.07 mit mir von Berlin über Frankfurt nach Newark fliegen wird. War ziemlich witzig und wir wollen uns bevors los geht in Berlin im Alexa treffen um noch ein paar Gastgeschenke einzukaufen.

Im Moment bin ich gerade damit beschäftigt mir zu überlegen was ich die 8 1/2 Stunden im Flugzeug anstellen will. Leider konnte ich nicht länger an mich halten und hab das Buch, was ich unbedingt lesen wollte und mir für den Flug aufgespart hatte, fast durchgelesen. Ärgerlich. Jetzt muss ich ein neues super Buch auftreiben. Naja das wird ja hoffentlich bei der großen Bücherauswahl die man heutzutage zur Verfügung hat, kein Problemchen darstellen.

Meinen Sitzplatz kann ich dann 23h vorher online reservieren. Ich hoffe, dass das klappt :D, da ich 23h vorher noch bei hoffentlich gutem Wetter an der Ostsee rumlümmeln werde.

Eben habe ich außerdem meine Weiterflugdaten von Newark nach Portland von meinem Hostdad erhalten.

Anscheinend muss ich doch nicht umsteigen *Schweiß-von-der-Stirn-wisch*, aber die Flugdauer wird weitere 6:30h dauern, die meine Nerven strapazieren. Undzwar gehts in Newark 05:25pm mit einer Boeing 737 über Continental Airlines los und dann werde ich 08:55 pm Ortszeit zerzaust in Portland landen. Gruselige Vorstellung oder? Eine postitive Nachricht ist, dass ich einen Fensterplatz vor den Tragflächen haben werde :D und die schlechte Nachricht ist: So wie es aussieht, muss ich den Flug ganz allein bewerkstelligen. Da wird mir also keiner der anderen Au-Pairs das Händchen halten wenn ich Schweißausbrüche kriegen sollte^^.

Zur Feier des Tages dürft ihr mal ein paar Sätze von meinem Hostdad lesen:"When you get off the plane in Portland, you will see our happy faces there to pick you up and drive you to your new home about 30 mins
away."

Einen schönen Donnerstagabend wünsche ich euch an diesem heißen Sommertag, der hoffentlich bald vorüber ist :D

~Kaddy~

Mittwoch, 1. Juli 2009

Update

Damit ihr wieder auf dem neusten Stand seit, folgt nun ein kurzes News Update:

Heute habe ich von meiner Agentur eine m@il erhalten mit den Daten meiner Au-Pair Reisegäste. Insgesamt sind wir 42 Deutsche meiner Agentur, die am besagten Tag nach Newark fliegen. Natürlich werden auch zahlreiche andere Au-Pairs an diesem Datum die Biege machen. 4 von uns fliegen nicht über Frankfurt sondern über München und eine von uns hat das "Glück" 5:45 schon von Leipzig aus zu starten um dann kurze Zeit später in FFM zu landen um stundenlang auf uns und die Weiterreise zu warten.

Ich bin schon ganz gespannt auf die anderen Au-Pairs die in Amerika zu uns stoßen werden. Das Mädchen aus Brasilien (Jessica) von dem ich dachte sie würde mit mir auf ein Zimmer kommen (da sie nur ein paar Kilometer von wir entfernt wohnen wird, ach richtig da sind es ja Meilen *uhmmpf*), wird neugeborene Zwillinge betreuen und ist daher in einem special Programm und wird weitere zwei Tage im Hotel bleiben. Daher nehme ich an, dass sie mit anderen Au-Pairs ihresgleichen (d.h. die auch Kleinkinder betreuen werden) auf ein Zimmer gesteckt werden wird. Ich hoffe jetzt natürlich, dass ich nicht allein von Newark die große Reise nach Portland antreten muss ... aber im Moment sieht es ganz stark danach aus ...

Meine Abneigung bezüglich des fliegens hat sich im übrigen nur noch weiter ausgebaut^^ durch den kürzlich ereigneten (zweiten!) Flugzeugabsturz innerhlab kürzester Zeit. Ja, ja ich weiß - fliegen ist immernoch sicherer als Auto fahren. Aber dennoch. Ich werde innrhalb kürzester Zeit an zwei Tagen mehrere tausend Kilometer in der Luft zurücklegen. Dabei muss ich ganz dem Piloten und seinen Flugkünsten vertrauen und das unter mir alles vergessen. Also da kann mir jetzt keiner kommen und erzählen, dass das so leicht weg zu stecken sei :D.

Ansonsten hat sich nichts spannendes weiter ereignet.

Mein Cluster hat sich wieder um in Au-Pair vergrößert, auch dieses Mädel wird am 13. August zu uns stoßen. Ihr Heimatland habe ich allerdings schon wieder verdrängt. Ich glaube es war Mazedonien oder Makedonien ... naja jedenfalls irgendsoetwas in der Art.

Auch habe ich jetzt Rivers Geburtstagsgeschenk ergattert ... ich hoffe das gefällt ihr, aber das werden wir schon noch früh genug herausfinden.

~Kaddy~