Mittwoch, 22. Juli 2009

Orientation part two

Der Unterricht war heute vollkommen anders als gestern. Das ganze AuParCare Team (Tracye, Deanne, Kathy, Judith und noch jemand) hat sich wirklich Mühe gegeben uns Abwechslung zu bieten und gleichzeitig eine Menge wichtiger Informationen zu übermitteln. Zu dem Song von Rednex – Cotton Eye Joe, haben wir dann Line Dance (schreibt man das so?!) praktiziert. Und obwohl ich die Vortänzerin nicht gesehen habe, da ich ganz hinten Stand (ja,ja; das beste zum Schluss) und nur meine in den vorderen Reihen stehenden AuPairs nachahmen konnte, hats echt ne Menge Spaß gemacht. Sowas könnte ich mir gut als neues Hobby vorstellen. Ich habe mich total erschrocken, als eine unserer Lehrerinnen vor allen Leuten, die Mädels aus dem Zimmer 1110 nach vorne zitiert hat. Die Mädels aus MEINEM Zimmer, weil eine Zimmerrechnung vorlag. Wir durften ja unsere Laptops zwecks Internet nicht benutzen, da es für unsere Leader eine Menge Arbeit geheißen hätte, rauszufinden und nachzuweisen, wer genau aus dem jeweiligen Zimmer online gewesen wäre. Das gleiche galt fürs Telefon. Uns wurde am ersten Tag, bei unserer Ankunft im Hotel vor Augen geführt wie gefährlich es sein kann, vom Hotelzimmer aus nach „draußen“ zu telefonieren. Letzten Monat musste ein Mädchen $700 an das Hotel abtreten, weil sie nicht in der Lage war richtig mit der $20 phone card umzugehen (Ich fand das zugegebenermaßen auch ein bisschen sehr kompliziert, aber mit einem kleinen bisschl Hilffe anderer AuPairs hat alles geklappt). Sie hat wohl eine Stunde nach Asien telefoniert gehabt. Ich glaube nicht, dass diese Geschichte von den Lehrern erfunden ist, denn wie gesagt unser Zimmer musste vor versammelter Mannschaft antreten, denn wir hatten eine Rechnung offen. Gottseidank betraf das nicht mich. Die Kolumbianerin hatte ein paar Minuten vom Hotelzimmer aus nach New York telefoniert und dabei aber vergessen vorher eine bestimmte Nummer zu wählen. Deswegen musste sie gleich $60 an das Hotel abtreten. Ich glaube nichtmal, dass se das war. Sondern eher ihre eigenartige Columbianische Freundin. Die waren alle ziemlich schräg drauf, aber doch auf eine sehr angenehme Art. Wir haben immer viel Mexikanischen und Kolumbianischen Besuch auf den Zimmern gehabt und ich muss schon sagen, dass das ein paar lustige Völkchen sind. Was ich sehr beängstigend finde ist, dass dieses Columbianische Telefongirl, welches wahrscheinlich die $60 verursacht hat, heute flach lag, und zwar so heftig, dass ihre Zimmerkameradinnen evakuiert werden mussten, damit sie sich nicht anstecken. Es wurde gemunkelt, dass sie die Schweinegrippe erfasst hätte, aber offiziell wurde diese Nachricht nicht bestätigt. Da ich jedem unserer Besucher deutsche Gummitierchen angeboten habe und alle diese geliebt haben, hat auch dieses Mädel ein paar Mal ordentlich zugelangt … ich hoffe nun also, dass für mich keine Gefahr besteht und wünsche dem Mädel Gute Besserung, auch wenn sie das hier sehr wahrscheinlich nicht lesen wird :D. Im Unterricht haben wir heute first aid & CPR aufgefrischt, sowohl am Baby als auch am Kleinkind, wofür ich echt dankbar war. Denn mein DRK Schein ist doch schon ein kleines Stückchen her und ich gebe zu, dass ich nach dieser Zeit keinem mehr das Leben hätte retten können. Aber nun bin ich wieder voll im Bild wie mans richtig macht. Nach dem Unterricht bin ich mit Anne, Kinga und Philipp (allesamt Deutsche AuPairs in New York) im Hotelrestaurant Essen gegangen und habe Nudeln in rosa Vodkasauce gegessen. Und da sag mir doch einer, ich kriege hier unter 21 keinen Alkohol =D. Aber ich glaube man hätte einen Liter von der Sauce schürfen müssen um ansatzweise etwas zu spüren. Es hat ganz passabel geschmeckt. Irgendwie scheint das Wasser als Getränk in Gaststätten Gratis zu sein, mehr oder weniger. Vielleicht gehört das mit zur Dekoration für die eine kleine Gebühr erhoben wird. Nach dem Abendessen haben wir noch einen kurzen Abstecher is Internet gemacht, wo wir erstaunlicherweise mal nicht stundenlang warten mussten. Denn fast alles war krauchen konnte, hat nochmals NCY aufgesucht. Ich finde, dass sich das nicht wirklich gelohnt hätte. Denn das busshuttle ist bloß zum Bahnhof gefahren und ehe man dort angekommen wäre, hätte man gleich wieder die Rückreise antreten können. Nachdem wir unsere m@ils gecheckt hatten, sind wir kurz aufs Zimmer verschwunden und haben uns etwas später zum schwimmen in der 3 Etage wieder getroffen. Der Whirlpool war leider außer Betrieb, aber dafür haben wir uns im Pool umso mehr gebattelt. Ich war natürlich wie immer (ein hoffnungsloser Fall) superleicht unterzustuken *grrrh* aber ich arbeite daran, ehrlich. Ich bin ein ernst zu nehmender Gegner *zu-Anne-schiel*. Nach der Unterwassermission sind wir dann zu viert in die Sauna, was echt super entspannend war. Und nach einer kurzen Abkühlung stand dann Sport auf dem Programm. Wir haben einen wirklich kurzen Moment barfuss im Fitnessbereich verbracht (gefährlich, gefährlich) und ich habe doch tatsächlich ganze 50kcal verbrannt. Von den Cardiogeräten aus, kann man direkt auf den Pool schauen. Kein Wunder, dass diese am Montag, als sich eine Traube Mädels im Wasser niederließ, von einer Horde Männern belagert wurde. Nach dem doch sehr effektiven Workout, sind wir nochmal kurz in den Pool gehüpft und dann habe ich mich auch schon auf meinem Zimmer verbarrikadiert um in Ruhe meinen Koffer zu packen. Luisa und Paulina kamen beide erst eine Stunde nach Zapfenstreich (der war 22:30), da sie ihren Zug verpasst hatten.

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