Sonntag, 23. August 2009

The Oregon Coast - Best Caming Trip ever

Freitag
Es ist Freitag, also praktisch fast Wochenende. Das sind die Tage auf die man sich hier am meisten freut. Ich zumindest. Und soweit ich das beurteilen kann, die Kinder auch. Denn das bedeutet "family days". Meistens bin ich dann off, muss also nicht arbeiten und kann die Zeit mit der Familie genießen. Nachdem ich heute 14.30 off war, ging es dann bald darauf auch schon los (Zuvor habe ich Indy 20 Minuten lang vom Spielplatz auf meinen Schultern nach Hause geschleppt - Gott sind 3 jährige immer so schwer?!). Unglaublich, was wir alles mitschleifen. Ich sitze gerade im Kofferraum und bestaune das Gepäck. Wenn ich es nicht besser wüsste, dann würde ich sagen wir verreisen für 3 Wochen und nicht für ein Wochenende. Allein schon die Tasche für die Kids ist monströs. Da die Ami´s jeden Tag ein anderes T-shirt und eine andere Hose anziehen und ich für alle Eventualitäten gepackt habe, quillt ihre Tasche über mit 4 paar Schuhen pro Kind usw. Ich finds voll toll im Kofferraum zu sitzen. Ist wie im Backstagebereich zu sein. Lecker, neben mir liegen doch tatsächlich Kartoffeln. Ich bin ja schon gespannt, was wir damit anstellen werden. Denn während meines gesmaten (bisher einmonatigen) Aufenthaltes hier, habe ich nur ein ein einziges Mal Kartoffeln in Form eines Kartoffelsalats von der Nana gegessen. Der war super lecker, wenn auch ungewohnt in der USA anzutreffen. Im Moment ist es mir noch nicht so geheuer, dass mein "Sitznachbar" nen Kartoffelsack ist, aus Angst, dass ich vielleicht später an diesem Abend trockene Kartoffel samt Pelle vom Spieß futtern muss. Obwohl, fairer Weise sollte ich meinen Gasteltern da schon etwas mehr vertrauen. Was ich hier bis jetzt zu beißen bekommen habe war echt okay. Mit ein paar Einschränkungen natürlich. Auf Fisch hätte ich meinerseits verzichten können. Aber darüber kann ich gnädigerweise hinweg sehen. Heute gehts also zum Pazifik. Camping mit wasch echten Amerikanern (naja J ist geborener Kanadier), das wird auf jeden Fall aufregend. Ich sitz also auf meinem speziellen Platz und lach mir eins in meinen nicht vorhandenen Bart.
Da wir ziemlich spät dran waren, haben wir ein Abendessen in einem mexikanischen Restaurant, ca. 30 Meilen von unserem Camping Platz entfernt genossen. Ursprünglich wollten wir HotDogs am Spieß grillen, aber wir hatten ja noch ein gigantisches Zelt auf die Beinchen zu stellen. Ich hab also mörderisch gute Quesadilla gegessen und dazu gab es noch einen gratis Tacco. Der war auch echt super lecker TROTZ Matoten. Das waren aber keine ekligen mit Tomaten"fleisch", sondern iregendwie eine ungefährliche, nicht gesundheitsefährdende Ausgabe. Das nächste Mal werd ich dann noch mit ein paar scharfen Saucen experimentieren. Das soll den Geschmack ja noch steigern. Aber meinene rsten Tacco wollte ichich "roh" essen und nicht mit meinem stümperhaften Soßenmix verhunzen.
Auf dem Weg zum Ziel sind wir ein paar Meilen direkt am Pazifik entlang gedüst. Mir blieb ja bald die Spucke weg. Die Aussicht war einfach nur atemberaubend. Es war ein schöner sommerlicher Abend und am liebsten wäre ich an der einen oder anderen Stelle ausgestiegen und hätte Fotos ohne Ende gemacht. Sowas sieht man sonst nur in Bildbänden oder Dokumentarfilmen. Die Bäume an der Küste sind ganz anders als sonst wo und mächtig spannend. Oder jedenfalls sind sie mir hier das erste mal bewusst anders erschienen.
Auf dem Zeltplatz angekommen hat J dann leichtfüßig das Zelt ganz allein aufgebaut. Währenddessen haben wir fleißig Stöcker zum Marshmallow rösten und Feuer entfachen gesammelt und auch schonmal einen kurzen Blick aufs Meer geworfen.
Es war gerade Ebbe und einfach wunderschön. Das beste ist ja, es sind nur 100m bis zum Wasser.
Als das Zelt dann letztendlich stand, war ich echt beeindruckt. Denn es war riiiesig.
Ich schätze es auf ein 8-Mann-Zelt und ich hatte meinen eigenen Raum. Yeah. Richtig viel Platz. J hat dann cshnell fix alles eingerichtet, die Schlafsäcke Kopfkissen und Matratzen, sowie Taschen arrangiert und dann sind wir alle zum Strand gelaufen um den herrlichen Sonnenuntergang über dem Pazifi zu genießen.
Beim anschließenden Lagerfeuer, gab es dann für jeden 3 Marshmallows bzw. S´mores.Das ist eine Keksschicht, gefolgt von Schokolade, die von der nächsten Schicht, dem erhitzten Marshmallow geschmolzen wird und zum Abschluss kommt noch mal eine Keksschicht. Das ganze Geschoss war so abartig gut, dass es nur eine Sünde sein kann. Ich dachte immer Marshmallows schmecken reudig. GANZ IM GEGENTEIL.
So Leuties, bitte verzeiht, aber was Samstag und Sonntag (heute) passiert ist, tippe ich erst in den nächsten Tagen ab. Mir brennt der Schädel und es ist ja bereits schon kurz vor Mitternacht.

6 Kommentare:

  1. Hallo Schnofelchen,

    ist ja echt räudig das die Amis so Wasserscheu sind, ich wäre doch mal reingegangen.
    Aber das mit dem Feuer und denm Zelt ist natürlich cool.

    AntwortenLöschen
  2. das Wasser war echt übelst kalt :D, da konnte man nicht baden ^^

    AntwortenLöschen
  3. Wo steht denn, dass die Amis wasserscheu sind?

    AntwortenLöschen
  4. ist wohl seiner vorstellungskraft entsprungen

    AntwortenLöschen
  5. Naja als Vollhorst hat man eben eine ausgeprägte Vorstellungskraft ;)

    AntwortenLöschen
  6. ahhhh *mir-geht-so-langsam-ein-Licht-auf*, jetzt weiß ich wo ich das her hab

    AntwortenLöschen